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Mittwoch, 18. Mai 2022, 15:00 - 16:30 Uhr

Mit rund 80 Exponaten – Gemälden, Plastiken und Pastellen – nimmt die Ausstellung den bedeutenden Bestand an Werken des Impressionismus in der Hamburger Kunsthalle in den Blick, um diesen in einem größeren globalen Zusammenhang zu zeigen. Vor dem Hintergrund wiedererstarkender Nationalismen stellt sich dabei auch die Frage, ob es heute noch sinnvoll ist, den Impressionismus in nationale Kategorien einzuteilen – und, falls ja, was daraus für unser Denken und Empfinden resultiert. Die Stilrichtung des Impressionismus steht meist synonym für Frankreich: für Künstler wie Édouard Manet, Claude Monet oder Auguste Renoir, für liebliche, helle und farbenfrohe Werke im Spiel unterschiedlicher Lichtstimmungen zu verschiedenen Tages- oder Jahreszeiten. Dass der Konnex aus ›Impressionismus und Frankreich‹ in dieser Exklusivität nicht greift, zeigt bereits ein flüchtiger Blick auf andere Länder, in denen sich der Impressionismus zwar in zeitlicher Verzögerung, aber durchaus eigenständig entfaltete. In Deutschland zählt u.a. das bekannte und schon zu Lebzeiten so benannte »Dreigestirn« aus Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zum Impressionismus. Schon zeitgenössische kunstwissenschaftliche Stimmen der Bewegung fassten sie zumindest als europäisches Phänomen auf.

Haben Sie Interesse, sich die Ausstellung mit anderen zusammen anzusehen? Ich habe eine Führung gebucht; sie findet statt am Mittwoch, den 18. Mai um 15 Uhr.

Bitte melden Sie sich an bei Pastorin Paap, Tel.: 521 84 12, dr.carolin.paap@googlemail.com  

Impressionismus

Besuch der Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle  

Mittwoch, 18. Mai 2022

Treffpunkt: 14 Uhr U-Bahn Garstedt, letzter Waggon

Führung:   15 Uhr, 1,5 Stunden

Kosten: 6,70 Euro U-Bahn

Eintritt 12 Euro   

Bild: Grace Winter/pixelio.de


Impressionismus. Besuch in der Hamburger Kunsthalle
Preis
12 € Eintritt (bitte passend mitbringen) und U-Bahnkarte