Mittwoch, 11. Mai 2022, 09:30 - 11:00 Uhr

Haben Sie Lust, sich auf ein literarisches Werk einzulassen und Ihre Gedanken darüber mit anderen zu teilen? Sie sind herzlich eingeladen dazu!  

Am 11. Mai beschäftigt uns der Roman: „Stillhalten" von Nina Jäckle:

„Ich habe das Buch als Schriftstellerin und nicht als Enkelin geschrieben“, sagt Autorin Nina Jäckle. In ihrem Roman „Stillhalten“ beschreibt sie das Leben ihrer Großmutter, die als junge Tänzerin von Otto Dix porträtiert wurde – und eine Entscheidung traf, die sie sehr unglücklich gemacht hat.

1933 ist Tamara Danischewski 21 Jahre alt. Sie studiert in Dresden Tanz, abends tritt sie im Kabarett auf, um für sich und ihre Mutter Geld zu verdienen. Dort lernt sie den Maler Otto Dix kennen, der sie während vieler Sitzungen porträtiert, eine Freundschaft entsteht. Dann aber verlässt Dix, als einer der ersten Künstler in der NS-Zeit aus dem Lehramt entlassen, die Stadt. Tamara bekommt einige große Auftrittsangebote, doch sie geht das Wagnis eines ungesicherten Lebens als Tänzerin nicht ein. Stattdessen heiratet sie 1936 einen Mann, der ihr und ihrer Mutter zwar eine gesicherte Existenz bieten kann, Tamara jedoch das Tanzen verbietet und dem sie sich, wie viele Frauen ihrer Generation, zur Gänze unterordnet. Jahre später erinnert sich Tamara an ein glanzvolles Leben, in dem noch alles möglich schien.

Bitte melden Sie sich an, damit ich planen kann: Tel.: 521 84 12,

dr.carolin.paap@googlemail.com

Pastorin Dr. C. Paap  

Literatur-Café:

Nina Jäckle, Stillhalten

Mittwoch, 11. Mai 2022

9.30-11 Uhr

Paul-Gerhardt-Gemeindezentrum

Foto: Holger/pixelio.de

"Stillhalten". Literatur-Café zu einem Roman von Nina Jäckle
Mitwirkende
Pastorin Paap