Mittwoch, 10. Juni 2020, 15:00 - 16:00 Uhr

Die Erfahrungen von Verlust, Trauer und Wandel bergen ein verstörendes Potenzial, das schwer zu benennen ist und sich einer Darstellbarkeit regelrecht zu entziehen scheint. Die Ausstellung versammelt künstlerische Positionen der internationalen Gegenwartskunst, die um diese Phänomene kreisen.

Rund 30 internationale Künstler*innen aus 15 Ländern beschäftigen sich in Bildern, Skulpturen, Videos, Fotografien, Rauminstallationen, Dia-Projektionen und Sound Pieces mit dem Thema Verlust als einer existentiellen, schmerzhaften Verunsicherung und der daraus resultierenden Unterbrechung des Gangs der Dinge.

Die Ausstellung spannt einen großen Bogen von den Miniatur-Särgen Kudjoe Affutos aus Ghana bis hin zu Andy Warhols ikonischem Porträt »Jackie« (1964). Erstmalig in Deutschland sind die strengen und zugleich poetischen Schrift-Arbeiten der für den diesjährigen Turner-Prize nominierten Helen Cammock zu sehen. Die Werkserie von bearbeiteten Fotografien aus dem Syrien-Krieg des Künstlers Khaled Barakeh greift das jahrhundertealte Bildmotiv der Pietà auf und ist dabei von verstörender Aktualität. Die versammelten Werke vermitteln in ihrer Vielsprachigkeit eine Ahnung davon, wie mannigfaltig die Formen von Trauer sein können.

Haben Sie Interesse, sich die Ausstellung mit anderen zusammen anzusehen? Ich habe eine Führung gebucht; sie findet statt am Mittwoch, den 10. Juni um 15 Uhr.

 

Trauern. Von Verlust und Veränderung

Besuch der Ausstellung in der Kunsthalle

Mittwoch, 10. Juni

Treffpunkt: 14 Uhr U-Bahn Garstedt, letzter Waggon

Führung:   15 Uhr, 1 Stunde

Kosten: 6,50 Euro U-Bahn

Eintritt 12 Euro   

Bitte melden Sie sich bei mir, damit ich planen kann

(Tel.: 521 84 12), dr.carolin.paap@googlemail.com.

Pastorin Dr. C. Paap

Foto: Heike/pixelio.de

Preis
12 € Eintritt, U-Bahnkarte